Mittwochmorgen, Punkt zehn Uhr. Aus dem Steinacher Schlosshof hört man das Knattern mehrerer Kettensägen. Dazu mischt sich der Geruch von Treibstoff. Zwischen aufgewirbelten Holzspänen steht bereits die erste kühle Erfrischung offen neben der Werkbank. Seit der Eröffnung am Montag haben hier wieder die Motorsägen das Wort – beim 19. Bildhauersymposium. Fünf Männer in Latzhosen und mit Ohrenschützern stehen um grobe Holzteile herum. Wer sich auskennt, sieht sofort: Das ist Eiche. Dort drüben: Lärche. Bis Samstag sollen daraus Kunstwerke entstehen.