Biathlon-WM Christiansen schläft in der Küche

Martin Kloth
Hat ein ungewöhnliches Nachtlager: Vetle Sjaastad Christiansen. Foto: dpa/Sven Hoppe

Luxus? Fehlanzeige! Auch die besten Skijäger der Welt müssen sich in Tschechien zum Teil mit ganz einfachen Unterkünften arrangieren.

 
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Der norwegische Olympiasieger Vetle Sjaastad Christiansen muss sich bei der Biathlon-WM in Nove Mesto mit einer besonders spartanischen Unterkunft begnügen. Das Bett des dreimaligen Weltmeisters steht in einem Apartment unweit des Stadions nur von einem dünnen Vorhang abgetrennt in der Küche. „Wie fühlt es sich an, als Nummer vier der Welt in der Küche zu schlafen?“, fragte Teamkollege Johannes Thingnes Bö in einem Instagram-Livestream und sprach vom „wohl schlechtesten Zimmer bei dieser WM“. Christiansen entgegnete lachend: „Ich weiß auch nicht, wie es so weit kommen konnte.“

Der 17-malige Weltmeister Bö vertrieb sich die Zeit in der gemeinsamen Unterkunft mit dem Stream und beantwortete Fragen der Fans. Dabei zeigte der 30-Jährige auch die Wohnung, in der er mit Christiansen und Johannes Dale-Skjevdal während der zweiwöchigen WM im Tschechien lebt. Normale Hotelzimmer in Streckennähe gibt es in der ländlichen Region kaum. In ihrer Freizeit sitzen die Norweger dann auch mal an der Spielekonsole, dabei wird vor allem eine Formel-1-Rennsimulation gezockt.

Bö hatte zum WM-Auftakt mit der norwegischen Mixed-Staffel am Mittwoch Silber gewonnen, der große Favorit auf den Titel musste sich etwas überraschend Frankreich geschlagen geben. „Mit Silber sind wir zufrieden“, antwortete der fünfmalige Olympiasieger Bö auf die Frage eines Fans. Weiter geht es für die Männer beim Saisonhöhepunkt erst am Samstag mit dem Sprint.

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