Wie immer sind alle Zimmer vergeben, wenn im Januar die Biathlon-Weltelite nebst Zehntausender begeisterter Fans die Rennsteigstadt fluten. Bei der jährlichen Zitterpartie mit dem Wetter brauchen nicht nur sie starke Nerven: Auch für Hotels, Pensionen und Privatvermieter, die mehr als doppelt so viele Betten zur Verfügung stellen wie Oberhof überhaupt Einwohner hat, ist das Weltcup-Wochenende unverzichtbar. Weniger wegen emotionaler Momente zwischen Hüttendorf und Arena freilich. Die Beherbergungsbetriebe sind ganz einfach auf die Umsätze, die das sportliche Megaevent des Thüringer Waldes und übrigens auch die Langlauf- oder Rodel-Rennen generieren, angewiesen.