Biathlon Formtest bei sengender Sonne

Vier Thüringer Asse starten von Freitag bis Sonntag in Ruhpolding bei der Deutschen Meisterschaft.

In Ruhpolding dabei: Philipp Horn (vorn). Foto: dpa/Uwe Lein

Obwohl der Spätsommer in diesen Tagen nochmals alle Register zieht, wirft die Wintersportsaison unweigerlich ihre Schatten voraus. Nach diversen Sommer-Wettbewerben ist es im Biathlon nun Zeit für die Deutsche Meisterschaft, die aufgrund des dicht gedrängten Terminkalenders seit vielen Jahren in der schneefreien Zeit über die Bühne geht. Austragungsort ist Ruhpolding – und in der bayerischen Skijäger-Hochburg stehen von Freitag bis Sonntag Einzelwettbewerbe sowie Sprint und Verfolgung auf dem Programm.

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Aus dem Elitekader (Leistungsgruppe 1a) sind 13 Aktive am Start, darunter mit Juliane Frühwirt vom SV Motor Tambach-Dietharz und Vanessa Voigt vom SV Rotterode sowie Lucas Fratzscher (WSV Oberhof) und Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain) auch vier Thüringer Asse. Hinzu kommen unter anderem Sophia Schneider, Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz, Johannes Kühn, Philipp Nawrath, Justus Strelow und David Zobel.

„Es wird interessant sein, den Leistungsstand nach einigen Trainingsmonaten zu erleben und zu sehen, welcher der jüngeren Aktiven auf sich aufmerksam machen kann“, sagte Felix Bitterling, der beim Deutschen Skiverband als Sportdirektor für Biathlon zuständig ist. „Zudem sind auch Athletinnen und Athleten aus der Schweiz und aus Österreich am Start, das ist ein guter Leistungsvergleich für uns. Aus der Leistungsgruppe 1a der Frauen fallen einige Athletinnen krankheitsbedingt aus, bei den Männern sind hingegen nahezu alle am Start.“