Es war das gewohnte Bild beim finalen Massenstartrennen am Sonntag in Ruhpolding, wenngleich auch erst auf der letzten Runde. Im Quartett machten sich die Norweger als Führende auf die Schlussschleife, auf der Johannes Thingnes Bö seine überragenden läuferischen Qualitäten ausspielte. Der Dominator feierte trotz drei Strafrunden seinen neunten Sieg im zwölften Einzelrennen vor seinen Landsmännern Vetle Sjaastad Christiansen, Sturla Holm Laegreid und Tarjei Bö. Für den Rest der Welt blieb angesichts der erdrückenden Übermacht der Norweger abermals nur die Statistenrolle. Als bester Deutscher kam Justus Strelow als Achter ins Ziel.