Biathlon Andrang am Rennsteig

WM-Wettkampfstätte 2023: Die Oberhofer Ski-Arena. Foto: /Hendrik Schmidt/dpa

Auf Einladung des Biathlon-Weltverbandes treffen sich am Wochenende Vertreter aller Weltcup- und IBU-Cup-Standorte zum Meinungsaustausch in Oberhof.

Kontiolahti, Nove Mesto, Pokljuka, Hochfilzen und Antholz – aus diesen und anderen Ausrichterorten des Biathlon-Weltcups sowie des zweitklassigen IBU-Cups sind an diesem Wochenende insgesamt 102 Vertreterinnen und Vertreter in Oberhof zu Gast. Das Ziel des von der Internationalen Biathlon-Union (IBU) veranstalteten dreitägigen Meetings besteht darin, sich auf die Saison 2022/23 einzustimmen und Neuerungen zu besprechen.

„Wir freuen uns auf den konstruktiven Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen der Organisationskomitees sowie der IBU“, sagte Thomas Grellmanne, der Chef des Organisationskomitees für die Biathlon-WM 2023 in Oberhof. „Gemeinsam werden wir daran arbeiten, dass Biathlon auch in der kommenden Saison und darüber hinaus als attraktive Wintersportart wahrgenommen und gut entwickelt wird.“

Mit der Weltmeisterschaft vom 8. bis 19. Februar wird der Saison-Höhepunkt in der Ski-Arena am Rennsteig stattfinden. „Im Biathlon-Sport ist Oberhof eine feste und wichtige Größe. Wir freuen uns sehr, dass die Sportwelt im Februar 2023 nach Oberhof und Thüringen schaut und wir dann erstklassige Sportstätten präsentieren können“, betonte Hartmut Schubert, Oberhof-Beauftragter der Thüringer Landesregierung.

Gut 200 Tage, bevor die Fans zu den Titelkämpfen der Skijäger strömen und die Aktiven im Stadion sowie an der Strecke unterstützen, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IBU-Meetings einen Eindruck vom Stand des Arena-Umbaus verschaffen und sich vom nachhaltigen Konzept der Modernisierungsmaßnahmen überzeugen. Für den Betreiber der Sportstätte, den Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum Oberhof (TWZ), hat das Thema Nachhaltigkeit dabei nicht nur eine ökologische Komponente, sondern soll auch die soziale Teilhabe künftiger Generationen sichern. „Der Freistaat hat die Investitionen nicht nur für große Events wie Weltcups oder Weltmeisterschaften getätigt, sondern für die Zukunft des Standorts und explizit für den Nachwuchsleistungssport“, verdeutlichte Schubert.

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