Milli, die Hündin von Bettina Drexler, passt genau auf, wer da ins Haus kommt. Ihr Frauchen ist außerordentlich souverän darin, den rauhaarigen Terrier-Mischling auf seinen Platz zu schicken, während sie ihrem Gast einen Kaffee macht. Im Gespräch erzählt sie von herausfordernden Erfahrungen und benutzt den Hund dabei als Sinnbild für die eigenen Emotionen, die eigene Lebendigkeit. Den „Hund“ zu kontrollieren, aber ihm auch Raum zu geben, sich frei zu bewegen, sich losgelöst zu erleben und auszutoben: Das ist für Bettina Drexler das, was man durch die Schauspielerei erlernt – und was sie gerne anderen beibringt.