In Suhl am Amtsgericht ist im Frühjahr 2024 einmal alles zusammengefasst worden – die diversen Anklagen aus mehreren Jahren, alle gegen einen Mann, der schon unter verschiedenen Namen aufgetreten ist. Nach mehreren Verhandlungstagen ist er schuldig gesprochen und verurteilt worden wegen Hehlerei, schweren Diebstahls, vielfachen Betrugs, Besitz von Betäubungsmitteln und Geldwäsche. Zwei Jahre und zehn Monate und zusätzlich vier Monate sollte er insgesamt ins Gefängnis. Dort sitzt er derzeit auch. Und er will dort nicht bleiben – wegen des Urteils in Suhl hat er seinen Pflichtverteidiger Berufung einlegen lassen, auch die Staatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt. In zweiter Instanz wurde dann in den vergangenen Wochen am Landgericht Meiningen verhandelt; wie in Suhl eine langwierige Angelegenheit.