Eines vorweg: Ein Windrad an sich ist keine schlechte Sache: Aus Windenergie entsteht Strom – ohne Kohle oder Gas verbrennen und also klimaschädliches Kohlendioxid freisetzen zu müssen. Das Gas trägt wesentlich zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei – das ist unbestritten. Wer nun aber meint, so einfach lässt sich das Klima retten, man müsse nur genügend Windräder aufstellen, der irrt. Die energetische Transformation eines ganzen Wirtschaftssystems mit über 80 Millionen Menschen hin zu erneuerbaren Energien ist eine komplexe Aufgabe, die Investitionen in astronomischer Größenordnung erfordert, dessen Tempo und Sinnhaftigkeit hinterfragt werden muss und vor allem: Das zu erheblichen Kollateralschäden führt.
Betrachtung zum Thema Warum zu viele Windräder dann doch nicht gut sind
Peter Lauterbach 13.08.2026 - 12:00 Uhr