An den 24. Februar, den Tag des Überfalls Russlands auf die Ukraine, hat Sergj Rogal keine Erinnerung mehr. Der Berufsfeuerwehrmann aus der Nähe von Kiew war zu seinem Stützpunkt unterwegs, als ihn an diesem ersten Kriegstag vermutlich ein Geschoss an Kopf und Brustkorb traf. Nach einer Erstbehandlung in seiner Heimat wurde der Schwerstverletzte ins Fuldaer Klinikum geflogen. Und im Anschluss zur Rehabilitation in die Bad Liebensteiner Median Heinrich-Mann-Klinik verlegt. „Wir arbeiten eng mit der Klinik für Neurochirurgie in Fulda zusammen“, erzählt Marcell Klimeš, Zentrumsleiter für Neurologische Rehabilitation und Frührehabilitation. Es sei jedoch das erste Mal, dass in Bad Liebenstein ein im Ukraine-Krieg Verwundeter behandelt werde.
Im Krieg verwundet Ukrainer in Bad Liebensteiner Klinik
Marie-Luise Otto 08.04.2022 - 13:29 Uhr