Besondere Floriansehrung Drive-in-Gottesdienst auf der Geba

Am 30. April gibt es einen besonderen Gottesdienst zu Ehren der Feuerwehrleute und -frauen auf der Geba.

Sie sind immer gefragt, wenn Hilfe gebraucht – und nun werden sie selbst geehrt. Mit einem Floriansgottesdienst auf der Geba – die Feuerwehrleute. Foto: privat

Mit einem Drive-in-Gottesdienst – diesmal auf der Geba – soll Feuerwehrleuten ein Dankeschön für ihre gelebte Nächstenliebe gesagt werden. Am 30. April gibt es diese besondere Form eines Floriansgottesdienstes, die im vergangenen Jahr bei Bettenhausen stattgefunden hatte. Eingeladen sind alle Feuerwehrleute, aber auch deren Angehörige, und weitere Interessenten. Birgit Molin als eine der die Veranstaltung organisierenden Pfarrerinnen beschreibt, wie der Gottesdienst ablaufen soll: Treffpunkt ist demnach um 16 Uhr auf der Hohen Geba, dort sind Parkplätze ausgewiesen. Dann geht es an sechs Stationen, an denen man anhalten kann. „Dort passieren Dinge“, so Birgit Molin: „Sechs Teile eines Gottesdienstes werden zu erleben sein, darunter Begrüßung, Predigt, Gebet und Segen.“ Am Ende gibt es eine „Mini-Überraschung“. Vor Ort sein werden neben Birgit und Donald Molin auch die Hermannsfelder Pfarrerin Antje Habke sowie Vikar Thomas Marcak. Unterstützt wird diese besondere Form der Ehrung von Floriansjüngern auch von Rhönblick-Bürgermeister Christoph Friedrich.

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Feuer und Flamme sein

Das Thema des Gottesdienstes: „Feuer und Flamme – nicht jedes Feuer muss gelöscht werden“. Und das bedeutet, „es geht um Leidenschaften, um Dinge, die man mit flammendem Herzen tut“, so Birgit Molin. Es werde ein anderer Gottesdienst werden als der erste Drive-in am Radweg Bettenhausen – Helmershausen, bei dem es viel zu lesen gab, sagt sie. Auch die aufsehenerregende Form der Floriansehrung damals war gut angekommen, doch haben sich beim Durchfahren der langen Strecke die Wehrleute untereinander manchmal gar nicht gesehen, beschreibt die Pfarrerin. „Diesmal soll man sich besser sehen – die Strecke ist auch bedeutend kürzer.“ Von der Einladung angesprochen fühlen sollen sich die Rhöner Wehrleute, aber man werde keinesfalls jemanden wegschicken, der nicht aus der Rhön ist. Einige Rückmeldungen habe sie bereits erhalten – Voraussetzung für die Teilnahme ist dies jedoch nicht.

Nach dem Gottesdienst, so schlagen die Organisatoren vor, können die Floriansjünger vom Berg herunterfahren und an den etlichen im Beritt stattfindenden Floriansfeuern teilnehmen. Ein solches gibt es zum Beispiel ab 18 Uhr in Helmershausen am Sportplatz. fr