Kurzwaffen aus Suhl und Zella-Mehlis
Klaus Spörer lernte einen Beruf, der in seiner alten Heimat ebenfalls typisch ist – Werkzeugmacher. Er arbeitete zunächst im Unternehmen „Rheinmetall“, schulte später jedoch um und war bis zum Vorruhestand in ganz Deutschland unterwegs, um Computer zu reparieren. „Damals waren die Computer noch so groß, dass man in die Fabriken oder die Büros fahren musste, um sie vor Ort zu reparieren“, sagt er. Regelmäßig besuchte er jedoch auch seine Geburtsstadt und nahm an ihrer Entwicklung regen Anteil. Außerdem entwickelte er ein besonderes Hobby: Er sammelte Waffen, und zwar ausschließlich Kurzwaffen, die in Zella-Mehlis oder in Suhl produziert worden waren. Dafür besuchte er immer wieder die Waffenmesse in Dortmund, die später nach Kassel verlegt wurde.