Aus Rache soll ein 23-Jähriger einen Bekannten in Berlin zu einem vermeintlichen Date gelockt und niedergestochen haben. Sechs Monate später hat der mutmaßliche Täter vor dem Berliner Landgericht einen Messerstich zugegeben, den Vorwurf des versuchten Mordes aber zurückgewiesen. Er habe den inzwischen 22-Jährigen mit einem Messer im Gesicht verletzen, ihn aber nicht töten wollen, erklärte der Angeklagte. Als er zu einer Rangelei gekommen sei, habe er „im Reflex zugestochen“. Das Opfer wurde durch Stiche in den Rücken schwer verletzt und ist seitdem querschnittsgelähmt.