Größter Arbeitgeber der Region
Was mit den auch nach einer Umstellung aufs Trockenverfahren in zwei Jahren noch anfallenden Salzabwässern passieren wird, teilte K+S bei aktueller Gelegenheit nicht mit.
Die riesigen Salzwassermengen, die bei der Kali-Produktion entstehen, dürfen seit 2022 nicht mehr in den Untergrund versenkt werden. Ab 2028 sollen sie auch definitiv nicht mehr über die Werra entsorgt werden. Derzeit bringt K+S Abwässer per Kesselwagen in langen Güterzügen ins niedersächsische Sigmundshall bei Hannover, wo sie in einem stillgelegten Bergwerk dauerhaft entsorgt werden.
Das Werk Werra mit seien rund 4.400 Mitarbeitern produziert nach Angaben von K+S etwa die Hälfte aller kalium- und magnesiumhaltigen Düngemittel in der EU und kann damit einen Großteil des europäischen Bedarfs decken. K+S beschäftigt insgesamt über 11.000 Mitarbeiter, davon knapp 7.000 in Hessen und Thüringen.