Von einem siebenjährigen Jungen ist die Rede, der mit hölzernen Ostheimer Spielzeugtieren seine Familie vorstellt: der Vater ein prächtiger Hirsch, groß und gebieterisch; der große Bruder als Gefährte für alle Aufgaben und Hindernisse, bloß kuscheln will er nicht mehr; und er selbst als kleine wendige Schlange. Eine Restfamilie: Die Mutter – das ist hier die Löwin mit der wallenden Mähne, weil sie so tolle Haare hatte – starb vor drei Jahren. Plötzlich wird die Szene zum Wutausbruch. Der Vater muss zweifach arbeiten wegen der Raten fürs Haus, der Bruder ist zu alt für solche Nähe. „Alle Kinder in meiner Klasse haben Mama und Papa, die mit ihnen kuscheln …“
Benefizkonzert in Kieselbach Meisterschaft und Anfängermut honoriert
Werner Kaiser 16.12.2025 - 18:00 Uhr