Weil die Thermik nicht mehr ausgereicht hat, musste ein Segelflieger sein Fluggerät auf einem Feld landen. Es war am Sonnabendnachmittag gegen 15:50 Uhr. Jörn Mindner musste auf einem Feld zwischen Harras und Schackendorf neben der B 281 mit seinem Segelflugzeug Elfe S4A eine Außenlandung durchführen. Die entsprechende Thermik habe für einen Weiterflug gefehlt, so der aus der Nähe von Schweinfurt stammende Pilot. Gestartet war er in Hammelburg. Sein Ziel an diesem Tag war ein Flug über den Thüringer Wald und Suhl, um dann wieder nach Hammelburg zurückkehren. So blieb Jörn Mindner nichts weiter übrig, um auf den „Abholer“ – ein Fahrzeug mit entsprechendem Anhänger – zu warten. Der Segelflieger „mit dem Baujahr 1974 hat sein Alter erreicht“ und zählt nicht mehr zu den jüngsten Maschinen. Eine Recherche im Internet ergibt, dass eine Außenlandung im Segelflug „eine Landung (ist), die nicht auf einem regulären Flugplatz stattfindet, sondern auf einem Feld oder einer Wiese. Sie ist ein gängiges Verfahren im Segelflug und kein Notfall. Die Hauptgründe für eine Außenlandung sind das Ausbleiben von Thermik oder die fehlende Möglichkeit, einen Flugplatz im Gleitwinkel zu erreichen“.