Dumpf hallt der Schuss durch die Abenddämmerung im Tal der Wohlrose. Forstaufseher Albin Walther greift sich an den Bauch, spürt das Blut durch seine Finger rinnen – getroffen von der Kugel eines Wilderers. Es ist der dramatische Auftakt eines Verbrechens, das sich in der Abenddämmerung des 5. September 1909 in den Wäldern zwischen Möhrenbach und Friedersdorf ereignet hat. Und es ist der Beginn eines Buches, das diese Geschichte eindrucksvoll dokumentiert: „Bei der schwarzen Brücke“ von Andreas Ziebell.
Bei der schwarzen Brücke Wilderei am Rennsteig mit tödlichem Ende
Jennifer Brüsch 14.10.2025 - 06:00 Uhr