Wartburgkreis - Es ist Aschermittwoch – der Tag, an dem bekanntlich alles vorbei ist und im Kirchenkalender die Fastenzeit beginnt. Die wilden Faschingspartys mussten in diesem Jahr allerdings erneut coronabedingt ausfallen, besonders doll konnte gar nicht gefeiert werden. Zu dem großen Kater danach – klassischer Ansporn, nun mal ein paar Wochen lang beispielsweise den Alkohol wegzulassen – kam es also gar nicht. Dennoch nehmen viele Menschen das Ende der Karnevalszeit zum Anlass, bis Ostern runterzuschalten und zu verzichten. Und da geht es freilich nicht nur um Bier oder Wein. Gefastet werden kann vieles, Verzicht geht heute durchaus kreativ. Für was genau man sich entscheiden kann – und wo es, auch in der Region, entsprechende Angebote gibt, haben wir uns einmal genauer angeschaut. Auto: Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ruft zusammen mit Verkehrsverbänden bereits seit mehreren Jahren zum „Auto-Fasten“ auf. Die Idee hinter der Aktion: Man soll in der Fastenzeit das eigene Mobilitätsverhalten hinterfragen und überlegen, ob man das Auto tatsächlich jedes Mal braucht. Das Bündnis ruft deshalb dazu auf, öfter auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad umzusteigen sowie zu Fuß zu gehen. Im ländlichen Wartburgkreis kann das zwar verglichen mit dem städtischen Raum durchaus herausfordernd sein. Aber es gibt auch entsprechende Angebote, die motivieren sollen. Die Süd-Thüringen-Bahn bietet im Fastenzeitraum etwa eine Rabattaktion: Wer bis zum 16. April ein Ticketabo abschließt, bekommt eine Fasten-Gutschrift von 35 Euro.