Der Auftrag zur Beförsterung des 138 Hektar großen Kommunalwaldes der Gemeinde Friedelshausen ist zur jüngsten Ratssitzung neu vergeben worden. Bürgermeister Michael Kirchner setzte das Thema auf die Tagesordnung, weil der einjährige Vertrag mit dem Wasunger Stadtförster Volker Wüstenhagen abgelaufen ist und er kein Interesse hatte, diesen zu erneuern. „Der Wald ist aber beförsterungspflichtig. Das heißt, wir müssen handeln“, verdeutlichte Kirchner, dass umgehend reagiert werden müsste. Er schlug vor, mit dem Forstamt Schmalkalden eine solche Vereinbarung abzuschließen. „Der Vertrag liegt vor. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Er beinhaltet den gesamten forsttechnischen Betrieb von der Bestandspflege bis zum Einschlag, den Wirtschaftsplan, die Vergabe von Forstarbeiten wie auch die forst- und betriebswirtschaftlichen Beratung“, erläuterte der Bürgermeister. Dieser Vertrag würde sich nach Ablauf automatisch verlängern, wenn er nicht ein Jahr vor dem Ende von einem Partner gekündigt werde. Tätig werde künftig vor Ort André Zeisberger vom Forstamt.
Beförsterungsvertrag „Wir müssen handeln“
Oliver Benkert 03.03.2023 - 17:48 Uhr