Irre. Besessen. Verrückt. Verliebt. Die Worte, die die Weggefährten von Kurt Lauterbach für ihn finden, lassen nicht viel Zweifel. Dieser drahtige Mann aus Schnett, einem Ortsteil Masserbergs, pflegte kein normales Verhältnis zum Sport. Kurt Lauterbach war infiziert mit dem Basketball-Virus. Und er gab das Virus freigiebig weiter: Als Teil des Trainer-Teams der DDR-Nationalmannschaft der Männer, mit der Lauterbach das beste Ergebnis in der ostdeutschen Sportgeschichte einfährt; als Pionier des Basketballs in Südthüringen, der den weißen Fleck Suhl in eine Basketball-Hochburg verwandelt, die die großen Teams des Freistaats schwindelig spielt.
Basketball in Suhl König Kurt wird 100
Karsten Tischer 01.11.2021 - 22:57 Uhr