Ganz so viel Zeit hat es vom Planungsstart im August 2018 bis zur feierlichen Übergabe Ende vergangener Woche dann doch nicht gebraucht. Relativ schnell habe die Baugenehmigung vorgelegen, erinnerte Oberbürgermeister André Knapp. Fast schon raketenverdächtig sei das gewesen, sagt er. Immerhin seien von der Einreichung des Bauantrags bis zur Zustimmungserteilung gerade mal zwei Monate ins Land gegangen. Doch dann häuften sich die Probleme. Erd- und Rohbauarbeiten mussten mangels Firmenbeteiligung beziehungsweise überhöhter Angebotspreise gleich drei Mal ausgeschrieben werden. Hinzu kamen Corona, Lieferschwierigkeiten und Energiekrise.