„Bei der Frau laufen alle Telefonate zusammen“, sagt ein Zeuge, der im Prozess um die Überfälle einer mutmaßlichen Bande auf Spielotheken und eine Tankstelle in Südthüringen und Bayern am Landgericht Meiningen aussagt. Erörtert werden, von Polizeispezialisten, die Auswertungen der Funkzellen, in denen die Handys der vier Angeklagten aus Bad Salzungen und Kaltennordheim jeweils zum Zeitpunkt der Überfälle eingeloggt waren. Und die Handydaten der 31-jährigen Frau und der drei Männer, 26, 38, 43 Jahre alt, passen exakt. Auch die GPS-Daten der Mietautos, mit denen das Quartett unterwegs war, passen mehrfach – „wo die Überfälle waren, war auch das Auto“, sagt ein Kommissar einmal. Um die 10 000 Euro sollen die vier im vergangenen Sommer erbeutet haben, die Anklageschrift wirft ihnen Raub, räuberische Erpressung und Verstöße gegen das Waffengesetz vor.
Banden-Überfälle Die Handydaten passen
Redaktion 03.03.2026 - 07:00 Uhr