Bahnradsport Weltmeisterin Grabosch verlässt Erfurt

dpa/rd
Pauline Grabosch. Foto: IMAGO//Arne Mill

In den letzten sechseinhalb Jahren trainierte die gebürtige Magdeburgerin Pauline Grabosch in Erfurt. Nun wechselt sie an den gut besetzten Bahnrad-Stützpunkt in Cottbus.

Die dreimalige Teamsprint-Weltmeisterin Pauline Grabosch hat sich der Bahnrad-Trainingsgruppe mit den Olympia-Zweiten Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich in Cottbus angeschlossen. Das Trio gewann im Herbst 2021 WM-Gold im Teamsprint im neuen Format mit drei Fahrerinnen und will nun auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris nach dem Titel greifen.

Vor ihrem Wechsel trainierte die gebürtige Magdeburgerin Grabosch in Erfurt. „Natürlich schaue ich etwas wehmütig auf meine Zeit in Erfurt zurück. Ich hoffe aber, dass die Cottbuser Trainingsgruppe neue Anreize birgt. Es lief in Erfurt nichts falsch. Es geht vielmehr darum, neue Ressourcen für mich zu finden“, sagte Grabosch. Die 24-Jährige hatte seit 2016 in Erfurt trainiert und 2018 ihren ersten WM-Titel gewonnen. Zwei Jahre später folgte dann ihr zweites WM-Gold.

Friedrich war bereits Mitte 2021 aufgrund der guten Bedingungen in der Lausitz von Schwerin nach Cottbus gewechselt. Die stark besetzte Trainingsgruppe der Sprinterinnen habe nun alle Möglichkeiten im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024, sagte der langjährige Bundestrainer Detlef Uibel, der mittlerweile den Bundesstützpunkt in Cottbus leitet. „Wir wollen unsere Frauen nicht unter Druck setzen, aber es wäre untertrieben zu sagen, wir wollen in Paris um eine Medaille fahren. Es geht um Gold – und das wird kein Selbstläufer“, meinte er.

 

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