Eines der düstersten Kapitel in der Geschichte Bad Salzungens und der gesamten Kaliregion ist die Zwangsarbeit. Darunter versteht man, dass Menschen gegen ihren Willen, ohne Bezahlung und ohne zu wissen, wann die Arbeit endet, arbeiten mussten. Zwischen 1933 und 1945 war Zwangsarbeit ein fester Bestandteil des nationalsozialistischen Regimes. Menschen wurden aufgrund der Rassenideologie der Nationalsozialisten zur Arbeit gezwungen. Wie schwer die Tätigkeit für den Einzelnen war, hing davon ab, für wie „minderwertig“ die Nationalsozialisten seine „Rasse“ einschätzten. Daraus ergaben sich sehr unterschiedliche Einsatzgebiete.