Zella - Indien ist nach der Bevölkerungszahl das zweitgrößte Land der Erde. Aber viele seiner 1,33 Milliarden - so die Schätzung für 2017 - Bewohner leben in großer Armut. Millionen Kinder werden dort dazu angehalten, durch Arbeit ihre Familien ernähren zu helfen. Die Entgelte sind gering, die Not wird durch diese Leistung der Kinder nicht wirklich gemildert. Doch wenn sie in Fabriken, auf Feldern oder Märkten, ja sogar in Bergwerken und Steinbrüchen ausgebeutet werden, können sie kaum oder gar nicht zur Schule gehen. Damit wird ihnen auch der Weg versperrt, später eine höher qualifizierte Tätigkeit auszuüben und einen auskömmlichen Lohn zu erhalten. Oftmals können sich die Kinder außerdem nur mangelhaft ernähren; dadurch werden Krankheiten gefördert. Auf die Kinderarbeit in Indien und weltweit lenkt die diesjährige Sternsingeraktion die Aufmerksamkeit der Menschen im wohlhabenden Deutschland.
Bad Salzungen Vielleicht kann Palma doch Lehrerin werden
Werner Kaiser 07.01.2018 - 17:24 Uhr