Ruhla/Gehlberg - Das dritte Büchlein mit Geschichten über die Wilderei am Rennsteig ist fertig und wurde auf der Geißenalm bei Ruhla vorgestellt. Andreas Ziebell, Gründer und Inhaber des deutschlandweit einzigen Wilderermuseums in Gehlberg, ging erneut Zeitzeugen der legendären "Schwarzgeherei" auf die Spur und greift in "Schüsse am Rennsteig - China-Quent" die tödlichen Schüsse auf Reinhold Quent aus Ruhla im Jahre 1917 auf. Der beliebte Schlosser wurde wegen seiner Erlebnisse als Matrose 1897 bis 1899 im kaiserlich-deutschen Schutzgebiet Tsingtau "China-Quent" genannt. "Die Spannung in dieser Wilderergeschichte liegt in den Rätseln und der unvollständigen Aufklärung des Todes des Wilderers Quent und den öffentlichen Tatvorwürfen der Bevölkerung gegen den Jagdherren, Großherzog Wilhelm Ernst (Sachsen-Weimar)", so Ziebell.
Bad Salzungen Tödliche Schüsse auf China-Quent
Sabine Gottfried 26.06.2013 - 00:00 Uhr