Möhra - Nach einem kräftigen Unwetter Ende Juni, das den prägnanten Lietebaum oberhalb von Möhra stark beschädigte, konnte das Naturdenkmal nun gesichert und saniert werden. Dafür mussten 40 Prozent der Krone der Winterlinde fachmännisch abgetragen werden. "In der Höhe und der Breite. Aber die typische Form konnte erhalten bleiben", erklärt Willi Busse, Chef der Landschaftsbaugesellschaft Mühlhausen, die für die Arbeiten zuständig war. Als Baumprüfer im Raum Bad Salzungen kennt er sich gut mit den Naturdenkmälern der Region aus. Der 200 bis 250 Jahre alte Lietebaum ist einer von derzeit 82 Naturdenkmälern im Landkreis und als ein Wahrzeichen in zahlreichen Flurkarten und Büchern erhalten, zum Teil ziert er sogar deren Titelseiten.