Bad Salzungen Schwimmender Steg für bequemen Einstieg

Der neue Bootssteg am Burgsee aus der Vogelperspektive. Foto: Lothar Schmidt

Er ist 26 Meter lang, 2,7 Meter breit, aus Bongossi-Holz und sitzt auf Schwimmpontons: der neue Bootssteg am südlichen Ufer des Bad Salzunger Burgsees.

Bad Salzungen - Er ist 26 Meter lang, 2,7 Meter breit, aus Bongossi-Holz und sitzt auf Schwimmpontons: der neue Bootssteg am südlichen Ufer des Bad Salzunger Burgsees.

Die alte Kanu-Station ist bereits verschwunden, wenige Meter entfernt ragt nun ein neuer Bootssteg in den See. „Er sieht angenehm aus und bettet sich gut ein“, findet Bürgermeister Klaus Bohl (Freie Wähler), nachdem er sich selbst ein Bild vor Ort gemacht hatte. „Manchmal gibt es ja zwischen der Zeichnung und der tatsächlichen Ausführung große Unterschiede.“ Doch in diesem Fall, meint Klaus Bohl, passe alles.

Der schwimmende Steg – der Unterbau ist aus Schwimmpontons und einer Edelstahlkonstruktion – sei praktisch. Weil er sich dem Wasserspiegel anpasse, könne man bequem in die Boote einsteigen. Das war bei der alten Kanu-Station nicht der Fall. So könnten nun auch ältere Bürger komfortabel in die Boote gelangen. Die gelenkgelagerte Zugangsbrücke ist rund sechs Meter lang. Ein abschließbares Tor schützt den Schwimmsteg vor ungebetenem Zugang – immer dann, wenn der Bootsverleih ruht. In diesem Jahr ist ein Bootsbetrieb auf dem See eher nicht wahrscheinlich. „Wir müssen den Kanuverleih ausschreiben und vergeben“, erklärt der Bürgermeister. Zudem seien die Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Es fehlt noch das kleine Kassenhäuschen mit WC-Anlage. Denkbar ist neben dem Ticketverkauf auch ein Eisverkauf oder Ähnliches. Das alles müsse man mit einem potenziellen Betreiber erst noch absprechen.

Um die Boote winterfest machen zu können, wird neben dem Schwimmsteg eine Bootsrampe gebaut, die der Bauhof gut anfahren kann.

Die Kosten für den neuen Bootssteg nebst Kassenhäuschen belaufen sich auf rund 59 000 Euro und werden gefördert.

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