Bermbach - Im Ulstertal und angrenzenden Gebieten gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz. Auf der ehemaligen Bahntrasse von Wenigentaft nach Oechsen zum Beispiel lässt es sich eigentlich gut radeln, vorbei an der Bermbacher Sängerwiese. Beim genaueren Hinsehen gibt es dennoch ein paar radtouristische Probleme. Darauf macht der Sängerwiesenverein aufmerksam, der für Radler und Wanderer eine Rastmöglichkeit anbietet und dadurch auch das Ohr an der Masse hat. "Der Radweg Buttlar-Oechsen-Dermbach beginnt bzw. endet am Emberg. Wann kommt hier die Änderung?", fragen Klaus Schultes und Erwin Reuter aus Bermbach. Auch gebe es keine Beschilderung am Emberg, wo hier der Radweg nach Oechsen-Buttlar beginnt. "Es muss gesucht werden, ehe man den Radweg findet." Zudem beklagen sie den schlechten baulichen Zustand des Radweges im Abschnitt Buttlar-Oechsen. Breite Risse im Fahrbahnbelag bergen Gefahren, nicht nur für Radler, sondern vor allem auch für Inline-Skater. Absätze an den Brücken können leicht zu Stürzen führen. Nach stärkeren Regenfällen komme es am ehemaligen Basaltwerk Masbach immer wieder zur Überflutung des Radweges. Schultes und Reuter beklagen auch die allgemein schlechte Beschilderung entlang des Radweges, der nicht einmal einen einheitlichen Namen hat und somit auch kaum vermarktet werden könne. Gefährlichste Stelle des Radweges ist dessen Überquerung der neugebauten Landesstraße 1026 bei Oechsen. Auch hier drohe akute Unfallgefahr. "Die Anliegergemeinden sind mit der Lösung dieser Probleme ganz einfach überfordert. Hier muss eine zentrale Verantwortlichkeit und Lösung geschaffen werden", fordern die Bermbacher.