Wenn die Klingser Feuerwehrmänner zur Hilfe gerufen werden, dann meist, weil es einmal wieder eine Überflutung gegeben hat. "Bei starkem Regen oder Tauwetter rücken wir fast immer aus", erklärt Kuno Klee. Haupteinsatzbereich sei rund um den Dorfbach. Wenn sich Äste vor die Gitter setzen komme es schnell zur Überflutung.

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Da die Klingser Feuerwehr diese Problematik seit Jahren kennt, sei man auf der Hut und mache die Abflüsse oft rechtzeitig frei, so dass es erst gar nicht zum Schlimmsten komme. Kuno Klee ist der erste der bei einer Alarmierung gerufen wird, besser gesagt, angerufen wird. Denn die Sirene wird in Klings noch mit der Hand ausgelöst, wenn Kuno Klee oder sein Bruder Martin von der Leistelle zu Hause angerufen werden. Dann macht sich der ehemalige Ortsbrandmeister schnellstens auf den Weg zur ehemaligen Grundschule, um dort den Sirenenknopf zu betätigen. Die Kameraden wünschen sich, dass sich dieser Zustand bald ändert. Schließlich gehe dabei viel kostbare Zeit verloren. Der Antrag, der Sirenenauslösung über eine Funkzentrale ist längst gestellt. Wann die moderne Technik in Klings Einzug hält, kann zurzeit niemand sagen. Doch alle hoffen, dass es bald soweit sein wird.