Geisa - Fachkundig saniert wurde ein Stück der historischen Geisaer Stadtmauer an der Grundschule. Im vergangenen Frühjahr war die drei Meter hohe Natursteinmauer auf einer Länge von 38 Metern eingestürzt. "Das Mauerstück befindet sich auf städtischem Grundstück. Wir haben Fördermittel beantragt und diese im vergangenen Sommer bewilligt bekommen", sagt Bürgermeister Martin Henkel (CDU). Das örtliche Planungsbüro Trabert hatte gemeinsam mit Regina Jahn von der Unteren Denkmalbehörde die Wiederaufbau- und Sanierungsarbeiten abgestimmt. Im Spätsommer begann die Sanierung und war bis Dezember weitgehend abgeschlossen. Der zeitige Wintereinbruch verordnete jedoch eine Zwangspause, so dass die neue Mauer erst im Frühjahr verfugt werden konnte. Während der Wintermonate war das Mauerstück mit Planen abgehangen, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Die nun fertig gestellte Mauer wurde mit Naturstein fachgerecht abgedeckt, so dass kein Wasser eindringen kann. Vor der Sanierung gab es diese Abdeckung nicht, was den Verfall begünstigt hatte. Auch der hinter der Mauer liegende Schulhof wurde im Zuge der Mauersanierung wieder hergestellt.