Bad Salzungen Grube Springen: "Zentrales Element für Kalibergbau"

Kieselbach/Springen - Die Grube in Springen ist das "zentrale Element" für den Kalibergbau in der Region an der Werra, betonte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Rande der Einweihung der Skateranlage in Kieselbach.

Kieselbach/Springen - Die Grube in Springen ist das "zentrale Element" für den Kalibergbau in der Region an der Werra, betonte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Rande der Einweihung der Skateranlage in Kieselbach.

Die Lagerstätte an der Werra reiche noch für 30 bis 40 Jahre. Allerdings sei es nicht möglich, die Abprodukte der Kaliproduktion weiter in die Werra und die Weser einzuleiten. Deshalb soll in Zukunft "gut aufgearbeitete Lauge" in die Grube Springen gebracht werden. Auf seinem Schreibtisch stapelten sich zurzeit Gutachten zur geplanten Laugeneinstapelung in die Grube Springen. Ein neuer Staatsvertrag werde vorbereitet, so Ramelow. Die Menschen in der Region hätten lange vom Abbau des "weißen Goldes" an der Werra profitiert und gut davon gelebt. Aber nun gebe es natürliche Grenzen. Voraussetzung für die Zukunft sei, dass der natürliche Rohstoff Kali weiter gut genutzt werden könne und die Menschen davon gut und sicher leben können.

MdB Christian Hirte (CDU) ergänzte, dass die Region durch den Kalibergbau zu Wohlstand gekommen sei, aber auch mit den negativen Folgen habe leben müssen. Zum Ausgleich sei der Werra-Ulster-Weser-Fonds gegründet worden, um Projekte wie auch die Skateranlage in Kieselbach zu fördern. wei

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