Bad Salzungen - Bevor Klaus Bohl vor sechs Jahren Bürgermeister wurde, saß er viel öfter auf dem Mountainbike oder spielte Tennis. "Ich bin damals auch wesentlich schlanker gewesen", befindet er selbstkritisch. Die Zeit für den Sport und die Familie kommt heute einfach zu kurz. Wenn er sie aber doch findet, zieht es den 50-Jährigen immer wieder auf den Frankenstein. "Der Ausblick ist traumhaft. Man kann von hier fast alle Stadt- und Ortsteile sehen", schwärmt der gebürtige Bad Salzunger. Sein Lieblingsplatz, um den Gedanken freien Lauf zu lassen, Visionen zu entwickeln, aber auch um Energie zu tanken und zur Ruhe zu kommen. "Die frische Luft, der schöne Blick - da bekomme ich den Kopf frei." Von hier oben aus erkannte Klaus Bohl auch, welches Potenzial in dem Areal am Flößrasen liegt. "In der Stadt selbst nimmt man die Möglichkeiten, die die Fläche bietet, nicht recht wahr." Vom Frankenstein aus sieht man, wie zentral gelegen und groß das ehemalige Industriegebiet ist. Jetzt wird es in einen Naturerlebnispark mit Wohnmobilstellplätzen und einer kleinen Insel umgestaltet. Eine Attraktion für die Kurstadt.