Merkers - Das Hoffest ist keine neue Erfindung der Merkerser Karnevalisten. In den 1980er Jahren wurden allerorten Möglichkeiten der Geselligkeit ausgetestet, die sich von der öffentlichen Transparentkultur abwandten. Aber "Nische" mag man das nicht so recht nennen, denn es hatte keinen heimlichen Touch. In Merkers kombinierte man Straßenfestelemente mit der Gastlichkeit der Bauernhöfe.

Als dann die Mäders ihren denkmalgeschützten Dreiseitenhof am Abzweig nach Kieselbach so weit hatten, wurde er 1986 zum Standort einer neuen Tradition, die nun seit 30 Jahren anhält. Ursprünglich trugen engagierte Bürger und Nachbarn die Initiative, einige Jahre lang veranstalteten die Eigentümer, die inzwischen auch das "Lindencafé" eröffnet hatten, das Event, und schließlich führte der Merkerser Karneval-Club das sommerliche Ereignis fort.