Die Stadt Bad Salzungen betreibt seit vielen Jahren gemeinsam mit der TEAG erfolgreich einen Solarpark im Langenfelder Gewerbegebiet „Ober der Brück“. Nun kommt eine weitere Einheit hinzu – allerdings am Standort des künftigen Bauhofdomizils im Gewerbegebiet. Im Vorfeld nahm man eine ausführliche Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vor, mit der man das Ingenieurbüro Kirchner beauftragt hatte. Das Büro bescheinigte einer Photovoltaikanlage in entsprechender Größe durchweg positive Kennwerte. Untersuchte Details wie eingesparte Stromkosten, Einspeisevergütungen, Eigenverbrauch, erwartete Amortisationszeit und jährliche Rendite sprechen für die geplante Investition. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Eigenverbrauch der gewonnenen Energie durch den Bauhof selbst. Die tägliche Büroarbeit, die Warmwasserbereitung und -verbrauch, dass Laden der Akkugeräte, der Akkuwerkzeuge sowie der elektrischen Fahrzeuge können im Tagesbetrieb und in der Nachtstandzeit optimal mit Solarstrom abgesichert werden. „Wir haben einige Elektrofahrzeuge, viele Elektromäher und andere Elektrowerkzeuge“, machte Bürgermeister Klaus Bohl (Freie Wähler) aufmerksam. Und weiter: „Eine Photovoltaikanlage ist da einfach lohnenswert“. Weil sich das Dach der Halle wegen der nicht ausreichenden Statik für eine Photovoltaikanlage nicht eignet, wird sie auf einer Wiese installiert, „aber so, dass der Bauhof die Fläche darunter noch nutzen kann“. Der Stadtrat stimmte der außerplanmäßigen Ausgabe für die Photovoltaikanlage in Höhe von 192 000 Euro zu.
Bad Salzungen Bauhof wird umweltschonend mit Solarenergie versorgt
Susanne Möller 25.05.2025 - 08:00 Uhr