Region - Mit der Verbrennung der Strohpuppe und der von Matthias Walter gehaltenen Kirmespredigt endete gestern Abend offiziell die Tiefenorter Kirmes. Nicht nur für die Einheimischen ist das Fest der Höhepunkt im Jahreslauf, sondern auch für Gäste aus nah und fern. Selbst ein Ski-Lehrer aus Österreich ließ sich das Spektakel nicht entgehen. In der Ferne lebende Tiefenorter zieht es alljährlich in ihren Heimatort zurück, denn der befindet sich zur Kirmes fünf Tage lang im Ausnahmezustand. Nach dem Aufstellen der Tanne ging es wieder richtig rund und das Kirmeszelt platzte fast aus den Nähten. Trotz durchtanzter Nacht fand sich die 58-köpfige Kirmesgesellschaft um die vier Platzmeister Sebastian Preißel, Nico Hahn, Martin Niebergall und Markus Busch vollzählig zum von Dorndorfs Pfarrer Rolf Lakemann gehaltenen Kirmesgottesdienst in der Peterskirche ein. Allen voran flatterte die von Stefan Strohm getragene Kirmes-Standarte. Gleichzeitig spielte der Musikverein Ketten im proppenvollen Zelt zum Frühschoppen auf, der fast nahtlos zur Kinderkirmes überging. Als guter Partner erweist sich seit vielen Jahren die Border Band, die die Stimmungswogen hochschlagen lässt. Nach dem Umspiel bereiteten sich Kirmesgesellschaft, Straßengemeinschaften und Vereine auf den großen Verhocktenumzug vor, der gestern Nachmittag viele Schaulustige anzog, wie immer mit vielen kreativen Ideen gespickt war, Orts- wie Weltgeschehen Revue passieren ließ. "Ist Tiefenort in Baustellen versunken, wird auf dem Mond weiter getrunken", meinte die in Kosmonautenkostüme geschlüpfte Kirmesgesellschaft. gdt
Bad Salzungen Auf dem Mond schmeckt's auch
Redaktion 20.10.2009 - 00:00 Uhr