Jean Paul kam im Juni 1801 von Berlin nach Meiningen, einer Einladung Herzog Georgs I. folgend. Der Dichter, zu jener Zeit bereits kein Unbekannter mehr, bezog gemeinsam mit seiner Frau Caroline zunächst eine Wohnung in der Unteren Marktgasse (heute Georgstraße). Im November desselben Jahres zog das Paar aber in eine andere Wohnung in derselben Straße um. Georg I. war willens, bekannte Künstler und Gelehrte an seinen Hof zu ziehen, um dem Weimarer Musenhof mit Wieland, Herder, Goethe und Schiller nicht nachzustehen.