Mit dem Palais Weimar hatte man allem Anschein nach einen würdigen Ort für ein Fest der Kunstschüler, ihrer Kursleiter, Angehörigen und Neugierigen für das kreative Treiben am Mittwochnachmittag auserwählt. „Mal nicht in der Kunstschule in Schweina und mal nicht am Wochenende“, so Susanne Mechau, Leiterin der Kunstschule mit 14 Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit inklusive ihrer Person, ihr diesjähriges Fest betreffend. Der Erziehungswissenschaftlerin zufolge ist die von ihr seit 1. Juli 2024 geleitete Einrichtung staatlich anerkannt, von Landkreis sowie Freistaat gefördert und getragen von einem 15-köpfigen Verein mit Sitz in der Salzunger Straße 6 in Bad Liebenstein, Ortsteil Schweina. Zusammen sozusagen mit dem Hausherrn des Palais` Weimar, dem Kulturmanager und promovierten Musikwissenschaftler Christian Storch, habe man „gedacht, was können wir zu Herzog Georg II. beitragen“. Steht das Jahr 2026 doch auch in Bad Liebenstein, wo der Theaterherzog im Sommer gerne residiert hat, ganz im Zeichen dessen 200. Geburtstages. „Das Palais Weimar entstand um 1805 als erstes Fürstenhaus im Ort und diente einst als Sommersitz der Meininger und Weimarer Herzogsfamilie“, heißt es auf www.bad-liebenstein.de.
Bad Liebenstein 100 Kinder und ein Theaterherzog
Mirco Robus 02.05.2026 - 08:00 Uhr