Bad Langensalza Gutachten zu Unfall mit sieben Toten liegt vor

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft geht nach einem Gutachten zum schlimmen Autounfall mit sieben Toten bei Bad Langensalza in Thüringen weiter von einer fahrlässigen Tötung aus. Der Sachverständige habe im Ergebnis ein schuldhaftes Verhalten des Beschuldigten festgestellt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen am Mittwoch.

 
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Mühlhausen/Bad Langensalza - Die Staatsanwaltschaft geht nach einem Gutachten zum schlimmen Autounfall mit sieben Toten bei Bad Langensalza in Thüringen weiter von einer fahrlässigen Tötung aus. Der Sachverständige habe im Ergebnis ein schuldhaftes Verhalten des Beschuldigten festgestellt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen am Mittwoch. Es sei noch nicht klar, wann möglicherweise Anklage erhoben werden könne. Die Akten mit den Gutachten müssten zunächst noch an die Verteidigung gehen.

Bei dem Unfall waren Anfang April sieben Menschen ums Leben gekommen - darunter auch fünf Jugendliche im Alter von 19 Jahren. Auf der Ortsumgehung von Bad Langensalza war ein Auto in den Gegenverkehr geraten und mit zwei Wagen zusammengeprallt. Diese gingen sofort in Flammen auf und brannten aus.

Der mutmaßliche Unfallverursacher - ein zum Unfallzeitpunkt 34 Jahre alter Mann - war früheren Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge betrunken gewesen und soll keinen Führerschein besessen haben. Bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung drohen eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

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