„Die Mieterhöhung zum 1. Mai war ein Thema, das uns Anfang dieses Jahres beschäftigt hat“, sagt René Menschner, technischer Vorstand bei der Meininger Allgemeinen Wohnungsgenossenschaft e.G.. Geplant war die Anpassung schon 2020/21, aber die Pandemie kam dazwischen. „Wir stehen in Thüringen mit auf den hintersten Plätzen bei der Durchschnittsmiete. Eine Erhöhung war nun aber unumgänglich, denn das ist eine wichtige Voraussetzung, um den Wohnungsbestand am Leben zu halten.“ Die AWG vergleicht sich natürlich mit dem zweiten großen Vermieter am Markt, der Meininger Wohnungsbaugesellschaft. „Auch da waren wir mit unseren Mietpreisen deutlich im Rückstand“, weiß René Menschner. „Seit elf Jahren haben wir keine flächendeckende Mieterhöhung mehr im Unternehmen gehabt.“ Die AWG-Mieter wissen das zu schätzen und sahen vielleicht auch deshalb jetzt die Notwendigkeit einer gemäßigten Mietpreisanpassung ein. 591 Wohnungen waren betroffen – die AWG erwirtschaftet damit monatliche Mehreinnahmen von 23 700 Euro.
AWG-Mietentwicklung Unter dem Thüringer Preisdurchschnitt
Antje Kanzler 28.10.2022 - 16:45 Uhr