Wie Astronauten auf einer Mondmission tasten sich die drei Feuerwehrleute voran. Langsam, aber gezielt. Sie sind luftdicht eingepackt in ihre blauen Chemikalienschutzanzüge. Den Sauerstoff, den sie atmen, haben sie im Rucksack bei sich. Mit der Außenwelt können sie nicht sprechen, über Funk kommunizieren sie untereinander. „Diese Anzüge sind der sicherste Schutz, wenn wir haben“, sagt der Suhler Feuerwehrmann Chris Herrmann. Und er ist überlebenswichtig, denn mit den reizenden Dämpfen, die durch den Suhler Autobahntunnel Berg Bock wehen und mit der grünen, zähflüssigen Pampe, die sich über den Asphalt ergießt, sollen sie auf keinen Fall in Berührung kommen.