Auszeichnungen mit der Ehrennadel des Landessportbundes Überraschung am runden Ehrentag

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Ganz besondere Geburtstagsgeschenke erhielten zuletzt vier Sportfreunde aus dem Landkreis Hildburghausen.

Hildburghausen - Ehre wem Ehre gebührt. Das gilt auch in Pandemie-Zeiten. Und so zeichnete der Kreissportbund (KSB) Hildburghausen dieser Tage gleich mehrere verdienstvolle Ehrenamtler aus. Da diese allesamt an ihren runden Geburtstagen überrascht wurden, überbrachte der KSB gleich doppelt Glückwünsche.

Darunter auch Kathrin Dauer, die seit vielen Jahren im TSV 08 Gleichamberg als Übungsleiterin im Verein aktiv ist. Gemeinsam mit Sonja Franz hat sie die Abteilung Gymnastik/Turnen innerhalb des TSV 08 ins Leben gerufen. Seit inzwischen mehr als 30 Jahren wird hier wöchentlich Seniorensport angeboten. Schon über viele Jahre hinweg gibt es zwei gut besuchte Frauensportgruppen im Verein. Über die Wintermonate bieten die beiden Damen alljährlich die „Winterakademie“ in der auch Rückensport betrieben wird, an.

Kathrin Dauer ist im Besitz einer Übungsleiter-B-Lizenz Prävention mit dem Profil Gesundheitstraining Haltungs- und Bewegungssystem und seit nunmehr 16 Jahren als Abteilungsleiterin im Verein tätig. Darüber hinaus arbeitet sie seit 1994 in der Revisionskommission mit.

Dieses Engagement wurde nun seitens des KSB in Form von Geschäftsführer Ulrich Hofmann mit der Ehrennadel des Landessportbundes Thüringen ausgezeichnet.

Ebenfalls mit der Ehrennadel des Landessportbundes wurde Helmut Pfötsch geehrt. Und auch bei ihm fielen die Glückwünsche gleich doppelt aus, immerhin wurde der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Alemannia Crock an jenem Tag stolze 70. Nach wie vor ist Pfötsch, der am 5. Februar 2010 die Leitung der Alemannia übernahm, stark im Verein eingebunden. Seit 28 Jahren beteiligt sich Helmut Pfötsch aktiv an Wettkämpfen, Arbeitseinsätzen, Treffen mit befreundeten Vereinen und den jährlich stattfindenden Schützenfesten.

Von Anfang an war und ist es ihm eine Verpflichtung, einerseits das Vereinsleben für alle Schützenschwestern und Schützenbrüder aktiv und attraktiv zu gestalten, andererseits gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und der Gemeindeverwaltung eine einzigartige und gefestigte Dorfgemeinschaft zu gestalten und deren Tradition zu wahren. Die Organisation von Wettkämpfen, Schützenfesten oder Umzügen liegen ihm genau so am Herzen wie die Betreuung und Ausbildung des Nachwuchses. Als Repräsentant des Vereins vertritt er den Schützenverein bei öffentlichen Auftritten, bei Behörden und anderen erforderlichen Veranstaltungen.

Seine Vorgehensweise, sei es in der Beschaffung materieller oder finanzieller Mittel, war mitentscheidend für die Schaffung einer Immobilie in Crock, die auch von anderen Vereinen genutzt werden kann.

Mit der Ehrennadel des Landessportbundes anlässlich seines 60. Geburtstages wurde kürzlich auch Matthias Wöhner ausgezeichnet. Der Kassenwart des SV Schleusegrund Schönbrunn ist seit vielen Jahren schon im Vorstand der Schleuse-Kicker aktiv. Seit zwei Wahlperioden hat er die Funktion des Schatzmeisters inne. Und hier ging es speziell in den vergangenen Jahren nicht um die Verwaltung und Buchung der Mitgliedsbeiträge. Stattdessen galt es mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes sowie mit dem Ersatzneubau des Sportlerheims zwei große Bauprojekte zu begleiten und abzurechnen.

Schon vor seiner Vorstandstätigkeit in Schönbrunn war Matthias Wöhner sportlich aktiv. So unter anderem beim Wintersportverein SV Biberau und davor auch bei Lok Harras. Hier war er als Schiedsrichter über mehrere Jahre aktiv im Einsatz. Diesen Part übernimmt er auch heute noch bei den Heimbegegnungen seiner Alten Herren im Fußball.

60 Jahre alt wurde neulich auch Uwe Mahler. Und auch der durfte sich über einen Überraschungsbesuch des Kreissportbundes samt Übergabe der Ehrennadel freuen. Bereits im Alter von zehn Jahren trat der heutige Kassenwart des ESV Lok Themar den Eisenbahnern bei. Vater Siegfried, der jahrzehntelang den Vereinsvorsitz der Lok innehatte, dürfte daran sicherlich einen Anteil haben. Man kann fast sagen: Uwe Mahler ist mit dem Tischtennisschläger in der Hand aufgewachsen. Bis 2009 war er Spieler des Vereins. Nach der Jugend war er als Akteur der Herrenmannschaft in den Bezirks- und Kreisligen unterwegs.

Bereits mit 25 Jahren wurde Uwe Mahler in den Vereinsvorstand der Eisenbahner gewählt. Hier war er 30 Jahre lang als stellvertretender Vereinsvorsitzender tätig. Als 2016 die Stelle des Schatzmeisters im Verein vakant wurde, wechselte er in der Vorstandsetage die Position. In beiden Ämtern der Führungsriege brachte sich Uwe Mahler beispielgebend zum Wohle seines Vereins ein. rd

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