Eine Ausstellung unter dem Titel „… denen mitzuwirken versagt war – Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit“ zeigt ab Donnerstag, 23. Mai, in der Suhler Volkshochschule in exemplarischen Geschichten von 30 mutigen Frauen und Männern, die sich nach 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR trotz großer Risiken für einen demokratischen Neubeginn einsetzten – und dafür fast immer einen hohen Preis zahlen mussten. Ihr Engagement und ihr Schicksal werden jeweils mit den einschlägigen Grundrechtsartikeln verbunden. Unter den Beispielen finden sich auch einige Thüringen, wie der erste Ministerpräsident des Landes nach dem Krieg, Hermann Brill (SPD), der im heutigen Ilm-Kreis geboren wurde.