Nach Deutschland importiert wurden im Oktober Waren im Wert von rund 114,5 Milliarden Euro und damit 1,2 Prozent weniger als im Vormonat.
Die Hoffnung auf einen Jahresendspurt im Außenhandel schwindet: Im November sanken die Ifo-Exporterwartungen. "Anzeichen einer nachhaltigen Erholung fehlen weiterhin", sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen.
Exporteure haben an Wettbewerbsfähigkeit verloren
Die deutschen Exporteure leiden nicht nur unter den erhöhten US-Zöllen und der Konkurrenz von China, sondern auch unter dem starken Euro, der deutsche Waren auf den Weltmärkten verteuert. Dazu kommen eigene strukturelle Schwächen: Der Bundesbank zufolge hat die deutsche Wirtschaft in Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Chemie oder Elektro an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt.
Die Schwäche der Exporteure ist ein Grund für die Krise der deutschen Wirtschaft, die 2025 allenfalls minimal wachsen dürfte. "Der Aufschwung der Exporte nach dem Sommer ist bereits zum Stillstand gekommen, was darauf hindeutet, dass die Exporte die Wirtschaft wahrscheinlich nicht aus der Stagnation herausholen werden", sagt Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Bank ING.