Bei Bauarbeiten zur Sanierung der Römhilder Stadtmauer ist jüngst ein Stück Mauer eingestürzt. Stück für Stück soll die marode Mauer derzeit gesichert und saniert werden. Doch dabei kam es jüngst dazu, dass die Mauer auf etwa sechs Meter eingefallen sei, erzählt Mathias Seidel, der Gebietsreferent des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie. „Es ist nur je eine dünne Außen- und Innenschale vorhanden. Das Innere ist nur mit Schutt aufgefüllt“, erklärt er. Glück im Unglück für die Archäologen. Denn sie wurden dazu gezogen und konnten nun drei kleinere Sondagen machen, um zu schauen, wie es tiefer im Boden aussieht.