„Zu Corona konnten wir nicht mehr. Und dann kam Putin mit seinem Krieg...“ – das ist die auf wenige Zeilen zusammengedampfte Essenz für das Ende des „Fördervereins Kinderheime der Region Kursk e.V.“ Altlandrat Thomas Müller, ehemaliger Vorstand des Vereins hat diese Sätze jüngst gesagt, als die letzten Schritte getan sind. Im Dezember 2023 hat der Verein seine Auflösung beschlossen, erklärt der ehemalige Stellvertreter Klaus Spies. Eine satzungsgemäße Arbeit des Vereins ist damals schon mehrere Jahre nicht möglich gewesen, weswegen die Auflösung unausweichlich geworden ist. „Wir hätten gern weitergemacht. Aber aufgrund der politischen Lage ist das nicht mehr möglich“, sagt Thomas Müller. Nach aktueller russischer Rechtslage würde sich der Verein sogar strafbar machen, „wenn wir dort weiter Jugendarbeit mit ausländischem Geld machen würden.“
Aus für Förderverein „Erst kam Corona, dann kam Putin“
Cornell Hoppe 29.08.2026 - 08:00 Uhr