Als Kind lebte sie in einer Welt aus Isolation, Gewalt und völliger Sprachlosigkeit. Heute erzählt Kathrin Eichhorn, die hauptberuflich in der Verwaltung der Kreismusikschule Arnstadt-Ilmenau arbeitet, ihre Geschichte. Nicht, um das Erlebte zu glorifizieren, sondern um zu zeigen, dass Überleben nur der Anfang sein kann. In ihrem Buch „Aus der Stille – Überleben ist der Anfang“ blickt die Wahlilmenauerin zurück auf eine Kindheit, die sie beinahe zerbrach, und auf den lange verschlossenen Weg in ein freies, selbstbestimmtes Leben. Im Interview spricht sie über das Schreiben als Kraftakt, über die Unsichtbarkeit leidender Kinder – und darüber, warum Hoffnung manchmal leise beginnt.
Autobiografie Ilmenauerin überlebt die Hölle und macht Mut
Jessie Morgenroth 27.03.2026 - 12:00 Uhr