Aufstiegsspiele zur 3. Liga Lok Leipzig: Mit Respekt, ohne Angst

Gerald Fritsche

Im dritten Anlauf soll der Sprung in die dritthöchste deutsche Fußball-Spielklasse klappen. Das Hinspiel wird in der Messestadt ausgetragen.

Erfolgstrainer der Sachsen: Jochen Seitz. Foto: /David Inderlied/dpa

Mit einer gehörigen Portion Respekt vor einem überaus erfahrenen Kontrahenten, aber ohne Angst vor dem erneuten Scheitern geht der 1. FC Lok Leipzig in die Relegation um den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga gegen die Würzburger Kickers. Der Meister der Regionalliga Nordos, der den FC Carl Zeiss Jena in einem Herzschlagfinale knapp bezwungen hatte, empfängt den Zweiten der Regionalliga Bayern an diesem Donnerstag (19 Uhr) im heimischen Bruno-Plache-Stadion und will den Grundstein für einen erfolgreichen Saisonabschluss legen. „Ich möchte ein Ergebnis, dass uns alles offen lässt fürs Rückspiel. Das ist das Wichtigste, denn ich glaube nicht, dass es im Hinspiel schon eine Entscheidung geben wird“, sagte Trainer Jochen Seitz.

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Wie das Resultat ausfallen könnte, ist dabei egal. „Bestenfalls gehen wir mit einem Sieg hier raus, aber wenn es ein Unentschieden wird, dann ist es so. Wenn es eine knappe Niederlage werden sollte, dann ist es eben auch so. Dann werden wir in Würzburg versuchen, es wieder umzubiegen“, sagte Seitz.

Was die Erfahrung betrifft, sieht der Lok-Trainer den Kontrahenten etwas im Vorteil. „Viele Spieler dort haben schon Zweit- und Drittligaeinsätze über längere Zeiträume gehabt. Mit Ausnahme von Filip Kusic haben wir keinen Spieler, der über eine Saison hinaus höherklassig gespielt hat“, sagte Seitz.

Er fordert, dass seine Spieler ihren Job erledigen. „Wir müssen gut verteidigen, gut in die Zweikämpfe hineinkommen, wir müssen ein gutes Umschaltspiel haben und wir brauchen die Effektivität, die wohl entscheidend sein wird“, sagte der Coach. Wie die Relegationsspiele der vergangenen Tage gezeigt hätten, entschieden am Ende Kleinigkeiten.

Lok Leipzig steht zum dritten Mal in der Relegation um den Drittliga-Aufstieg. 2020 scheiterte der Klub am SC Verl, in der vergangenen Saison am TSV Havelse. Das Rückspiel bei den Würzburger Kickers ist für den 1. Juni (Montag, 18.30 Uhr) angesetzt.