Aus Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hätte wahrscheinlich auch ein ganz passabler Fußballer werden können, wäre da nicht im Alter von zehn Jahren ein Meniskusschaden im rechten Knie dazwischengekommen. Damit war an Fußball nicht mehr zu denken. Stattdessen probierte sich Voigt in verschiedensten anderen Sportarten aus, im Basketball und Tischtennis etwa. Erfolge feierte er im Schach, wurde Bezirksmeister in Gera. Ein „großer Fußballfanat“ sei er trotzdem bis heute geblieben, erzählt der Jenaer am Montagnachmittag (3. August) im Suhler Auestadion, wo er auch die Frage beantwortet, wie er es als Thüringer Landesvater mit Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena hält. „Ich war fünf Jahre Aufsichtsratschef von Carl Zeiss Jena. Also ich glaube, die Sache ist entschieden“, so Voigt.