„Gott sei Dank“, sagt Heiko Dreißigacker. Die Erleichterung des Ortsteilbürgermeisters ist groß. Er spricht von „unmöglichen Bedingungen“ und einer „angespannten Lage“, wenn er auf die Jahre mit der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen im Ort zurückblickt. Das schöne Merkers habe seit 2017 mehr und mehr ein „Ghetto“ beheimatet. Die Belastung für die Anwohner sei dabei außerordentlich gewesen, besonders für jene in direkter Nachbarschaft. Die Entscheidung seines Landkreises, die Unterkunft nun noch früher als für Ende 2026 bereits angekündigt zu schließen, begrüßt er deshalb ausdrücklich. Es ist ihm zufolge das Ergebnis eines langen Kampfes, den er mit regelmäßigen Runden Tischen und steten Unmutsbekundungen angeführt habe.
Wartburgkreis Die Asyl-Wende
Tobias Merk 01.08.2025 - 18:00 Uhr